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CROSS CONTINENTAL FILMSCREENING
Südafrika - Österreich - Ungarn

SISONKE CROSS CONTINENTAL FILMSCREENING

TOP KINO, Rahlgasse 1, 1060 Wien,  www.topkino.at

Freitag, 23. März - Donnerstag, 29. März 2007, Täglich, 19 - 21 Uhr

Ein Projekt von KulturAXE Wien

SISONKE 'togetherness' Filmreihe
PROGRAMM (PDF)

SISONKE 'togetherness' ladet ein zu einem differenzierten Blick auf das Leben in Afrika und auf das Leben in Europa in globaler Nachbarschaft.

Abseits gängiger Klischees, die den Mythos des 'Anderen' prägen, zeigt die SISONKE Filmreihe persönliche Sichtweisen, Lebenserzählungen und intime Porträts. Subtil und eindrucksvoll zugleich sprechen sie über Nähe, Beziehung und Identität.

SISONKE 'togetherness' steht für eine gedankliche Gegenposition zu einem dystopischen Phantasma dessen Realität Grenzabschottung, Lagerbildung und reglementierte Bewegung heißt. In Zeiten höchst ungleicher Möglichkeiten zu persönlicher Mobilität, wandelt die Idee SISONKE Entfernung in Nähe um. SISONKE entgegnet Xenophobien - den Angstformen vor dem Fremden - und der Gleichgültigkeit, mit der unzensurierten Einladung gegenseitigen Kennenlernens.

SISONKE 'togetherness'ist eine Filmreihe im Rahmen des 1. SISONKE Festivals in Wien, das von KulturAXE und Imfundiso Südafrika konzipiert wurde. Filmschaffende aus Wien, Budapest und Johannesburg wurden eingeladen die Filmreihe gemeinsam zu kuratieren. Der Auswahlprozess der Filme/Videos zielt besonders auf die Auseinandersetzung mit Konstruktionen von Identitätsbildern ab. SISONKE Film wird in Wien eröffnet. Weitere Filmreihen dazu werden 2007 auch in Budapest und Johannesburg gezeigt werden. Mit der Zeit entsteht ein SISONKE Filmarchiv.

PROGRAMM

Die Filmemacher  Dumisani Phakathi, Johannesburg, Emanuel Danesch, Wien und László László Révész, Budapest, treffen jeweils die Auswahl der Filme stellvertretend für ihren persönlichen kulturellen Kontext. In Wien zeigen Dumisani Phakathi und László László Révesz auch eigene Produktionen. Jede Vorstellung präsentiert eine Auswahl von Kurzfilmen gefolgt von Dokumentar- oder Spielfilmen. Für SISONKE FILM speziell produziert wird eine Reihe von kurzen Filmsequenzen, den sogenannten 'sisonke-spots'.

PROFILE

EMANUEL DANESCH, Wien
www.danesch.at
Emanuel Danesch, geboren 1976 in Innsbruck. Studium Universität für angewandte Kunst in Wien und Akademie der bildenden Künste Wien. Als „polymedialer” Künstler beschäftigen sich seine Projekte, Dokumentarfilme und Installationen mit Themen kultureller, ökonomischer und politischer Transformationen. Oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist er in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten.

DUMISANI PHAKATHI, Johannesburg
Dumisani Emmanuel Phakathi, geboren 1975 in Soweto, Südafrika.
Preisgekrönter südafrikanischer Filmemacher, dessen Filme weltweit bei internationalen Filmfestivals präsentiert werden. Mehrere Produktionen für das Südafrikanische Fernsehen. In seinen Dokumentationen erforscht er seine Community, Themen über Beziehungen und Identität.

LÁSZLÓ LÁSZLÓ RÉVÉSZ, Budapest/Wien
www.revesz.info
Das Hauptthema von LL. Révész ist die Anatomie des Bewusstseins. Mittels Malerei und Video erforscht er die einzigartige Verbindung zwischen Inhalt und paralleler Wahrnehmung. Seit 1999 unterrichtet er an der Kunstakademie Budapest und gründet Cperu zur Multimedia Produktion. 2006 ist er in der künstlerischen Leitung des ungarischen Kulturinstituts in New York tätig.

PROGRAMMÜBERSICHT:

PROGRAMM (PDF)

SISONKE 'togetherness' Filmreihe
Südafrika - Österreich - Ungarn

Freitag, 23. März 2007, 19 - 21 Uhr

DON'T F*** WITH ME I HAVE 51 BROTHERS AND SISTERS
Südafrika 2004, OmU, 84 min.
Zulu u. Englisch mit engl U

Regie & Drehbuch: Dumisani Phakathi
Kamera: Dumisani Phakathi, 2. Kamera: Nina Kellgren
Musik: Zim Ngqawana

„Ich habe meinen Vater sieben mal in 16 Jahren gesehen, aber das war nicht unüblich in Südafrika während der Apartheid. Eine Nation umgesiedelter Arbeiter und abwesender Väter. 1996 beim Begräbnis meines Vaters, erfuhr ich, dass er 52 Kinder hinterließ. Also hatte ich 51 Brüder und Schwestern! Ich war fasziniert von diesem Erbe und entschied meine Brüder und Schwestern aufzusuchen... und einen Film davon zu machen.” Von Soweto nach Ladysmith und Durban, führt Dumisani Phakathi uns in diesem road movie um die Mitglieder seiner Familie zu treffen, Eltern und Kinder, die sich in großer Spontaneität äußern. Mit diesen persönlichen Leben, gibt er uns ein intimes Portrait eines neuen Südafrikas in Suche nach sich selbst.

Filmfestival IDFA, Amsterdam, 2005
NY African Filmfestival 2005 und 2006
DocuSur, Teneriffa 2006
Filmfestival La Reunion, 2006 (1. Preis, bester Dokumentarfilm)
Filmfestival Frankreich (1. Preis bester Dokumentarfilm)

Samstag, 24. März 2007, 19 - 21 Uhr

TREE
Ungarn 2006, 2 Min
Regie & Kamera: Gergely Nagy
Ein Kurzfilm, darüber wie man einen Baum baut.

BUNDESBERG
Ungarn 2004, 5 Min -in Englisch
Regie, Animation & Kamera: Antal Lakner - Animation
Fiktiver ironischer Vorschlag einen Berg in Berlin zu erbauen mit Abfallstoffen aus Tetrapod Blöcken. Materie, die ursprünglich aus der Natur gewonnen wurde, wird gesammelt und über Jahre zu einem Kilometer-hohen Berg gestapelt. Somit wird für die BewohnerInnen Berlins eine neue architektonische Qualität geschaffen.

THE SUN OF AFRICA
Ungarn, 26 Min - OmU  (Ung mit engl U)
Regie & Kamera: Csaba Nemes - Doku
Der in Budapest lebende Medienkünstler Csaba Nemes nutzte die Ebenen Ungarns für seinen Dokumentarfilm THE SUN OF AFRICA, dessen Aufnahmen er durch die Scheibe eines Busses schoss. Unzählige gigantische Plastik Zelte auf fast jedem Grundstück und Landstrich hatten sein Interesse geweckt. Wo immer er hinsah, fand er diese Plastikzelte - etwas kleiner als durchschnittliche Einzel-familienhäuser, aber oft mehrere Quadrat-meter Boden einnehmend. Dafür gab es eine einfache Erklärung: Die meisten Familien in Szentlorinckata verdienen ihren Lebensunterhalt mit Gemüseanbau. Eine der effizientesten Methoden für diesen Anbau stellten die Plastikzelte dar, mit ihren eigenen Wasser- und Heizsystemen. Diese Zelte begannen nun die Landschaft in eine Industrie-Landschaft umzuwandeln.


WAITING FOR VALDEZ
Südafrika 2002, 24 Min - OmU
(Sprachen: Afrikaans, Englisch und Englische Untertitel)

Regie: Dumisani Phakathi - Kurzfilm
Buch: Teddy Mattera
Kamera: Mathys Mocke
Musik: Zim Ngqawana
Schnitt: Vuyani Sondlo

In einem unbenannten Bezirk von Johannesburg in 1970, starrt ein vergnügter neugieriger Schuljunge namens Sharky unentwegt auf ein Plakat, das die Aufführung des Burt Lancaster Films „Valdez is Coming” in einem lokalem Kino ankündigt. Sharky lebt bei seiner Großmutter nachdem seine Eltern zwangsumgesiedelt wurden unter den Gesetzen der Apartheid. Da es ihm unmöglich ist, Eintrittskarten für den Film zu kaufen, bezahlt er stattdessen den Zutritt zu den nächtlichen Aufführungen am Lagerfeuer, von seinen Freunden veranstaltet um den Film nachzuerzählen. Da aber seine Großmutter plötzlich erkrankt, versäumt er das Ende des Films. Phakathi präsentiert die Geschichte von Sharky als Allegorie zu Südafrikas Turbulenzen und Ungewissheiten.

NY African Filmfestival 2004
Cape Town International filmfestival 2003
10 Years Freedom Festival NY 2004
Margret Read Anthropology Filmfestival Washington 2004 (1 Preis, Kurzfilm)

STEPS FOR THE FUTURE:
WA N` WINA

Südafrika 2002, 52 Min - OmU
Zulu, Sotho, Englisch mit engl U
Regie & Buch: Dumisani Phakathi - Doku
Kamera: Dumisani Phakathi,
2. Kamera: Mathys Mocke
Schnitt: Vuyani Sondlo,Menno Boerma
Musik: Zim Ngqawana

Dumisani Phakathi erforscht in diesem Film seine unmittelbare Umgebung. Als Protagonist spricht er mit seinen Freunden über Themen wie Beziehungen, Sex und Liebe. So entsteht eine Reise, die die Kluft zwischen der alltäglichen Welt und den Aidskampagnen offenbart, die an den Menschen, die sie erreichen sollen, oftmals vorbei gehen. Wa n` wina (sincerely yours) ist ein ungewöhnliches Dokument des Überlebenswillens der mit dem tödlichen Virus infizierten Menschen.

Berlinale 2003
Internationales Filmfestival London 2003
Ismalia Ägypten, 2003 (1. Preis, bester Dokumentarfilm)

Sonntag, 25. März 2007, 19 - 21 Uhr

Auswahl László László Révész, Budapest/Wien,
Künstler und Filmschaffender
,  www.revesz.info:

PHARMACY
Ungarn 2002, 4 Min.
Regie, Drehbuch, Kamera: László László Révész, Bruce Checefsky Ein Remake des ersten polnischen Avantgarde Films 1930, der von den Nazis zerstört wurde. Schauplatz des in s/w gehaltenen Stummfilms ist eine Apotheke, Thema Identität und Alltag.

EXTENSION
Ungarn 2003, 3 Min
Regie, Buch, Sound & Kamera: László László Révész Der Kurzfilm vergleicht die Symbole Davidstern und Yin-Yang. Drehort ist die Wiener Wohnung, in der Michael Heineke's Film „La Pianiste” entstand.

COUNT UP
Ungarn 2006-2007, 6 Min
Regie, Buch, Sound & Kamera: László László Révész Erforschung der Identität, hochzählend in einem Zug durch verschiedene Länder.

SINGULAR HUNGARY
Ungarn 2006, 45 Min - OmU  (Ung mit engl U)
Regie, Buch & Kamera: Will Potter/Lilla Khoor - Doku
Der Turul ist ein Fabelwesen aus dem ungarischen Mythenkreis. Der Turulvogel, der einem Adler ähnelt, soll die Ungarn nach Pannonien geführt haben. Turul-Denkmäler und Statuen befinden sich u.a. an der Freiheitsbrücke in Budapest oder im Burgpalast. In den zwanziger Jahren wurde der Turul zum Symbol der Nationalisten, als Urvater und Schutzfigur. 2005 wurde nun wieder eine Turul-Statue errichtet auf einem Platz im 12. Bezirk von Budapest. Der Film erforscht die Meinungen der Bevölkerung zum Mythos Turul und seiner Neuerscheinung im heutigen Ungarn.

THE TEQUILA GANG
Ungarn 1999, 57 Min - OmU (Ung mit engl U)
Regie: Laszlo Hudak, Imre Lenart - Doku
Konzept, Schnitt: Miklos Erhardt
Buch: Laszlo Hudak
Eine Doku-Fiktion über „das Leben auf der Straße, das niemand kennt” (Laszlo Hudak). Hudak ist der Boss einer Gang Obdachloser in Budapest; die Banden-Mitglieder sind die DarstellerInnen des Films. Der Kultur-Anthropologist und Sozialarbeiter Imre Lenart dokumentiert dieses Leben auf unaufdringliche Art nach den Anweisungen Hudak's. Miklos Erhardt (1966) ist ein Künstler aus Budapest, Mitglied der Projektgruppe Big Hope (www.bighope.hu).

Montag, 26. März 2007, 19 - 21 Uhr

DAYS THAT WERE FILLED WITH SENSE BY FEAR
Ungarn 2003, 7 Min - OmU  (Ung mit engl U)
Regie, Animation & Kamera: László Csáki - Animation
Buch: Tibor Bánóczki
Sound: Tamás Zányi, Béla Zsebényi, Musik: TIGRICS, Róbert Bereznyei
Klassische Dreieck-Beziehung im Stil des Film Noir. Die Hauptfiguren dieser Liebesgeschichte sind der superreiche Mafioso, Mr. Butter, seine schöne Frau, Olga, und sein Diener oder „seine rechte Hand”, Pedro. „Die Bitterkeit und die Rache des betrogenen Ehemanns sind das Werk des Teufels, Pedro! .. Und Du sitzt mittendrin!” sagt Mr. Butter am Anfang des Films in einem Telefongespräch. Olga und Pedro müssen fliehen. Ihre surrealen Abenteuer enden in einem Autounfall. Wieder in der Villa des Mr. Butter, werden sie auf eigenwillige Weise bestraft.

ARE YOU HAPPY?
Ungarn 2007, 6 Min - OmU  (Ung mit engl U)
Regie & Kamera: Zsuzsi Flohr
Langjährige Freunde trinken und reden. Einige sind glücklich, andere nicht. Auf die Frage ob sie glücklich sind, antworten einige mit einem Wort, andere in langen komplizierten Sätzen. Aber alle sagen, dass sie glücklich sind und lächeln dann. Auch diejenigen, die gar nicht gefragt wurden, erzählen dass sie glücklich sind.


DON'T F*** WITH ME I HAVE 51 BROTHERS AND SISTERS
Südafrika 2004, OmU, 84 min.
Zulu u. Englisch mit engl U
Regie & Drehbuch: Dumisani Phakathi
Kamera: Dumisani Phakathi,
2. Kamera: Nina Kellgren
Musik: Zim Ngqawana
„Ich habe meinen Vater sieben mal in 16 Jahren gesehen, aber das war nicht unüblich in Südafrika während der Apartheid. Eine Nation umgesiedelter Arbeiter und abwesender Väter. 1996 beim Begräbnis meines Vaters, erfuhr ich, dass er 52 Kinder hinterließ. Also hatte ich 51 Brüder und Schwestern! Ich war fasziniert von diesem Erbe und entschied meine Brüder und Schwestern aufzusuchen... und einen Film davon zu machen.” Von Soweto nach Ladysmith und Durban, führt Dumisani Phakathi uns in diesem road movie um die Mitglieder seiner Familie zu treffen, Eltern und Kinder, die sich in großer Spontaneität äußern. Mit diesen persönlichen Leben, gibt er uns ein intimes Portrait eines neuen Südafrikas in Suche nach sich selbst.

Filmfestival IDFA, Amsterdam, 2005
NY African Filmfestival 2005 und 2006
DocuSur, Teneriffa 2006
Filmfestival La Reunion, 2006 (1. Preis, bester Dokumentarfilm)
Filmfestival Frankreich (1. Preis bester Dokumentarfilm)

Dienstag, 27. März 2007, 19 - 21 Uhr

Auswahl Emanuel Danesch, Wien,
Künstler und Filmschaffender
,  www.danesch.at:

LIMES: BIOBORDER/PARK/SPEKTAKEL
Österreich 2000-2001, 23 Min
Regie und Drehbuch: wr
Östlich des Neusiedler Sees, im sogenannten Seewinkel, vermengen sich der Assistenzeinsatz des österreichischen Bundesheeres („Aktion Limes”) und der NATIONALpark zu einem außergewöhnlichen Spektakel. Lokale Geschichte, Biologie und die verwechselbaren Bild- und Tonzeichen der Natur- und GrenzschützerInnen in der Landschaft lassen die globale Dimension hinter dem nationalen Ritual verschwinden. „Natur” dient als unverdächtiger ideologischer Rohstoff. Die Konstruktion verrät sich an ihrem Ablaufdatum: in wenigen Jahren verschiebt die Festung EUropa die imperiale Demarkationslinie ein Stück weiter nach Osten. Hier wie dort verweist der Limes nicht auf das lokale Territorium, sondern auf Gebiete und Bevölkerungen tausende Kilometer östlich und südlich. Landschaftstableaus bilden das visuelle Ausgangsmaterial einer ethnografischen Erkundung des Grenzgebiets. Die idyllische Integrität der „freien Natur” wird mittels einer durch Zitate illustrierten Erzählung dekonstruiert. Sound und Text stellen den stereotypen Bildtypus wieder in den Kontext der politischen Realität. (wr)

§TATTSBÜRGERSCHAFT? - NATIONALITY?
Österreich 2003, 8 Min
Regie: Petja Dimitrova
Mein Diplomabschluss an der Wiener Kunstuniversität soll mir, gemeinsam mit einigen Empfehlungsschreiben etablierter Persönlichkeiten aus der Kunstbranche, dazu verhelfen, die Österreichische Staatsbürgerschaft im „beschleunigten Verfahren”, also vor Ablauf der Mindestwartezeit von zehn Jahren, zu erhalten. Wird es mir gelingen? Und wozu ist das eigentlich notwendig?
Die ökonomischen Prozesse im Zentrum von Globalisierung und EUropäischer Integration führen zur Verschiebung und Redefinition von Grenzen, zu Migrationsprozessen und werfen Fragen nationaler Identität und Bürgerschaft neu auf. Die bestehende nationalstaatliche Bürgerdefinition etwa in Österreich schließt MigrantInnen weitgehend von politischer Partizipation aus, und drängt sie zu einer Reihe von Handlungen, die sich stets an oder jenseits der Grenze der Illegalität bewegen, um ihr Bleiben zu sichern. KünstlerInnen geht es dabei noch relativ am besten: Als diplomiertes „unternehmerisches Individuum” im kreativen Sektor und nicht EU/EWR- Bürgerin in Österreich erlaubt mir der Staat Aufenthaltsrecht und Teilnahme an den örtlichen Lebensbedingungen - allerdings unter der Bedingung, dass ich „rentabel” bin. Um diesen prekären Status zu verlassen, ist das Ansuchen um Staatsbürgerschaft, das nach 10 Jahren Aufenthalt im Land möglich wird, eine pragmatische Möglichkeit. Die Überlegung ist ganz nüchtern: Eine Re-nationalisierung meiner Identität würde mir gleichberechtigte Lebenschancen als Unionstaatsbürgerin in EUropa verschaffen.
Das Video ist eine Dokumentation der behördlich geforderten Sammelns von Nachweisen, dass ich der neuen Nationalität „würdig” bin, und gleichzeitig die Abschlussarbeit für das begehrte Diplom.

DIE LISTE
Regie: Ehe ohne Grenzen - ein Fremdenrechtskrimi
Österreich 2006, 37 Min
„1. 1. 2006: ein neues Gesetz bricht über uns herein ...” so beginnt der rund 40-minütige Fremdenrechtskrimi DIE LISTE, von und mit EHE OHNE GRENZEN. Frauen in binationalen Partnerschaften nahmen die Kamera in die Hand und richteten sie auf die Wirklichkeit eines Gesetzes, das abgesehen von Chaos bei Behörden und NGOs vor allem eine massive Verschlechterung der (arbeits- und aufenthalts-)rechtlichen wie emotionalen Situation der betroffenen binationalen Paare mit sich brachte.
Der Film präsentiert die Chronologie der Ereignisse von Jänner bis Oktober 2006 und lenkt dabei den Fokus auf ein „unmoralisches Angebot” seitens des Innenministeriums: DIE LISTE ...

Mittwoch, 28. März 2007, 19 - 21 Uhr

Auswahl Emanuel Danesch, Wien,
Künstler und Filmschaffender
,  www.danesch.at:

SANS PAPIERS
Deutschland 2004,
14 Min
Regie: Tanja Ostojic, David Rych
„Sans Papiers” ergab sich aus einer weitreichenden Recherche, die in erster Linie die Probleme einer Bevölkerungsgruppe behandelte, die aus diversen Motiven Zuflucht innerhalb der Europäischen Union (respektive Deutschland) sucht.
Ein beträchtlicher Anteil dieser Menschen lebt mit ungeklärtem Status. Sie werden als illegal bezeichnet, als Flüchtlinge, Immigranten, Asylanten. Von staatlicher Seite wurden spezialisierte Haftanstalten entwickelt, die als Auffanglager zur Vorbereitung von Deportationen dienen. Das Videomaterial umreißt Lebenssituationen und Haftbedingungen, die von Abschubhäftlingen im Abschiebe-gewahrsam Berlin-Köpenick in Interviews wiedergegeben werden. Mit einem Fokus auf teilweise widersprüchliche Verfahrensweisen mit Inhaftierten unterschiedlicher Herkunft, sollen derartige Institutionen und der offizielle Umgang mit Menschen ohne Papiere in Frage gestellt werden.

FOKUS POKUS €UROMATIK
A/BUL/SRB, 2005, 60 Min
Regie: Miroslav Ničić/Borjana Ventzislavova - Doku
Der Wiener „Wurschtlprater” ganz aus der Sicht der dort Arbeitenden. Wie sind sie dorthin gekommen? Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus? Wie stellen sie sich ihr weiteres Leben vor? Der Wurschtlprater hat hier mit „Wiener Idylle” nichts zu tun. Die meisten Befragten kommen aus Ex-Jugoslawien und erzählen die Geschichte ihres Alltags, von verpassten Chancen, vom Zusammenleben am Arbeitsplatz; und natürlich vom Geld, das man verdient - aber eben nicht genug davon; und sie erzählen von den Möglichkeiten innerhalb der EU und zeichnen ein Mikromodell der Lebens- und Spannungsverhältnisses einer Gesellschaft, in der Arbeitsmigration Voraussetzung und Normalität des ökonomischen Überlebens ist.

Donnerstag, 29. März 2007, 19 - 21 Uhr

Auswahl László László Révész, Budapest/Wien,
Künstler und Filmschaffender
,  www.revesz.info:

ON THE SUBJECTIVITY OF THE NOTION
OF EXISTENCE IN RELATION WITH THE AUTHENTICITY OF FEMALE CLIMAX

Ungarn 2007, 15 Min, OmU  (Franz mit Engl U)
Regie & Buch: Pierre Foldes
Der in Frankreich geborene ungarische Filmemacher Pierre Foldes erforscht Sein und Schein anhand des eigenwilligen Themas der Orgasmus-Vortäuschung. Ein Mix aus Filmmaterial und Animation.

MIKLOS KHOOR'S VISION OF THE INCA-MAYA CULTURE IN HUNGARY
Ungarn 2004-2005, 41 Min - OmU  (Ung mit Engl U)
Regie, Buch & Kamera: Will Potter/Lilla Khoor - Doku
Miklos Khoor ist der Großvater der ungarischen Medienkünstlerin Lilla Khoor. Er hat eine fixe Vision: Die Inka-und die Maya-Kultur begründet ihren Ursprung in Ungarn. Miklos Khoor, der sich selbst als Wissenschaftler sieht, belegt seit den frühen 80ziger Jahren anhand prähistorischer Höhlenmalereien und Skulpturen die Existenz dieser antiken Inka-Kultur in Ungarn.

BACKGROUND - HAVE YOU EVER BEEN TO BUDAPEST?
Ungarn 2005, 58 Min - OmU  (Ung mit Engl U)
Regie: Peter Szabo
Der ungarische Medienkünstler, Peter Szabo, konfrontiert die in Armut lebende Landbevölkerung im östlichen Ungarn mit Plakatwänden über Budapest. Er befragt sie, ob sie jemals in der Hauptstadt waren, ob sie sich vorstellen könnten hinzufahren, und was sie dort tun würden. Niemand der Befragten hatte je die Gelegenheit gehabt nach Budapest zu kommen. Der Film thematisiert die Kluft zwischen der Stadt- und Landbevölkerung in Ungarn, und greift damit ein Tabuthema auf.

DON'T F*** WITH ME I HAVE 51 BROTHERS AND
SISTERS
THE SUN OF AFRICA
WAITING FOR VALDEZ
STEPS FOR THE FUTURE: WA N` WINA
PHARMACY
SINGULAR HUNGARY
ARE YOU HAPPY?
FOKUS POKUS €UROMATIK
ON THE
SUBJECTIVITY OF THE NOTION OF EXISTENCE IN RELATION WITH THE AUTHENTICITY OF FEMALE CLIMAX
BACKGROUND - HAVE YOU EVER BEEN TO BUDAPEST?
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Culture Pro
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Archiv:
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2015 GROWING BRIDGES
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Konzept
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Austellung Hörbilder
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Das Buch
Das Baltikum
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2009 Eat Your City (pdf)

CLOSE ENCOUNTERS Wien, Bratislava, Budapest
Bericht
Termine
SOHO in OTTAKRING
Ausstellungen SOHO
Exhibit I KulturAXE
Exhibit II KulturAXE
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2008 Ebook Esteplatz
ebook Esteplatz (pdf)


International Art Nite Doku
International Art Nite


FOTOS & BERICHT (pdf)
Filmpräsentation Micropaintings
ART BRUT Präsentation
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Sisonke 'togetherness'
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CC Design Catwalk 2007
CC Design Catwalk Credits
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Sisonke Kino
Sisonke News (pdf)
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Sisonke Links
CCDC Links Fotos
Sisonke CCDC Review


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2006 Nur Für Dich

ONDA LATINA FESTIVAL
CRUZAR FRONTERAS
MAK NITE


O A S E Festival
O A S E Report
O A S E Festivalprogramm
O A S E Open Air Kino
O A S E Network
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Open Art Space Esteplatz 2005 (pdf)


2004 Streets of Heaven
2003 CATA
2003 Cityscapes
2003 Paesaggio di Desiderio
2003 KUNST-AUKTION
2002 100 Gesichter
2001 Personality Show
2000 Cherub
2000 Zone Kunst 3
1999 AXE ART CLUB

Jahresprogramm:
Rückblick 2009
Rückblick 2008
Rückblick 2006
Rückblick 2005
Rückblick 2004
Rückblick 2003
Rückblick 2001

2009 EAT-ART TRANSKULTURELL
2008 KÜNSTE DER BEGEGNUNG, ELKE KRASNY
2005 OSTEUROPA
2005 PLAGIAT
2004 AUGENBLICK ZEIT
2002 EINE TRANSNATIONALE EUROPÄISCHE GESCHICHTE
2002 NEUER NOMADISMUS, MIGRATION, MOBILITÄT
2002 UTOPIA KOMMUNIKATION


2004 Kunstsymposium


2/2009 (pdf)
1/2009 (pdf)
2007 (pdf)
1/2006 (pdf)
1/2005 (pdf)
2/2002
1/2002
4/2001


Buch TRANSCULTURAL EAT-ART JAPAN-AUSTRIA (pdf)
2008 KATALOG Close Encounters (pdf)

Report 2006
Programm 2006
Anreise 2006
Archiv:
2005: Report
2004: Resultate
2003: Resultate
2002: Impressionen
Flashback 1991-2005
Publikationen


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