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Wien - das war 1999

AXE Art Club - Eröffnungsausstellung,
Atelier KulturAXE, 8.12.1999

'WAS IST DER GEIST?'
Antworten in 12 TV-liv(f)e Sendern - Weltpremiere

Im Oktober 1999 wurde der AXEArtClub gegründet, als Forum der KulturAXE für künstlerische Vermittlungsformen, Präsentationen und Kommunikationsprozesse. Die erste Veranstaltung des AXEArtClubs fand am 8. Dezember 1999 statt, im Atelier KulturAXE, mit der Fragestellung 'Was ist der Geist?'. Antworten gaben 11 KünstlerInnen (Christian Eder/A, Jan Fekete/SK, Hannes Glaser/A, Alexander Karner/A, Katharina Lehmden/A, Michael Michlmayr /A, Olaf Osten/D, Attila Piller/A, Wolfgang Preleuthner/A, Bernd Schaudinnus/D, Janos Szurcsik/H/A) mit ihren 11 TV-live Sendern - und im persönlichen Gespräch.

Mit der Gründung des AXEArtClubs wurde das Atelier KulturAXE in seiner Bedeutung als Präsentationsstätte und Kommunikationsforum verstärkt. Zum einem waren nunmehr fortlaufend künstlerische Werke ausgestellt und öffentlich zugänglich, zum anderen fanden Diskussionsrunden und die spezifische Veranstaltungen des AXEArtClubs statt, wie die Eröffnung am 8. Dezember 99, als TV-live Show.

Dabei war - über Form und Inhalt des Kunstwerkes per se - auch Form und Inhalt der Vermittlung maßgebend, da wiederum die Vermittlungs-Strategien als künstlerisches Konzept angelegt waren. Es wurde eine entspannte Kino-Atmosphäre inszeniert, die zu einer offenen Kommunikation mit den anwesenden KünstlerInnen einlud. Die BesucherInen wurden beim Eingang individuell begrüsst, und erhielten Informationsunterlagen über die gezeigten Filme. In einem separaten Raum - dem 'red room' konnten die Besucher die Kunstwerke gezielt betrachten und mit den KünstlerInnen über die Arbeiten sprechen.

Jeder der teilnehmenden KünstlerInnen hatte für diese Veranstaltung ein Video produziert über sich und seine Arbeit, sowie eigene Sender und Programmtitel definiert. Diese Videos wurden gleichzeitig über 12 Fernsehmonitore auf einer Großleinwand ausgestrahlt - dies für die gesamte Dauer der Veranstaltung. Über Sendertitel und -Nummer konnten diese 'Filme' den einzelnen KünstlerInnen zugeordnet werden.

Diese Eröffnungsveranstaltung war sehr gut besucht, und das Konzept erfolgreich, da es zu angeregeten Kommunikationsprozessen zwischen den KünstlerInnen und den BesucherInnen führte. Es wurden daher weitere Aktivitäten in dieser Art geplant.

Was ist die Story?

Die KünstlerInnen des AXEArtClubs stellen sich mit ihren künstlerischen Praktiken den Herausforderungen der neuen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der Informationsgesellschaft indem sie in den Vermittlungsformen auf den Wandel der Kunstfunktion reagieren.
Es ist dabei nicht das Ziel Konsens über die neuen Ziele der Kunst zu erlangen, sondern in einem erweiterten Kunstbegriff zu agieren, Kompetenzen zu erweitern und neue Arbeitsfelder grenzüberschreitend zu erforschen. Die Frage, was Kunst ist, die Definition des Werkbegriffs, die Frage "was ist der Geist?" beantwortet jeder der KünstlerInnen aus seiner individuellen Positionierung. Die Kunstsparten und die ästhetischen Zugänge und Prinzipien der einzelnen KünstlerInnen unterliegen keinem gemeinsamen Nenner, sondern sind bewußt unterschiedlich formiert.
Trotz oder gerade aus dieser Vielfalt heraus ergeben sich spannende Umsetzungen gemeinsamer Handlungen und Aktionen, die in neue oder, bisher "artfremde" Handlungsfelder vordringen, wie in Kommunikations- oder Dienstleistungsbereiche. Konsens besteht in der Bereitschaft gemeinsam zu agieren, Strategien und Projekte zu entwickeln.

Geplant ist ein fortlaufendes "on-the-job-training" im Sinne der Kompetenzerweiterung für die KünstlerInnen des AXEArtClubs, gehalten von Experten aus Bereichen wie Strategie, Management und Kommunikationstraining. Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Aktionen wird die Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen erweitertem Kunstbegriff und Marktprinzipien sein.
Im künstlerischen Kontext werden Marketing-Strategien durchleuchtet, erhöht und angewandt. So werden eigene Räume und Situationen geschaffen, in denen die gängigen Marktgesetze umgesetzt und als Paradoxon gleichsam ad absurdum geführt werden, spielerische Aspekte gewinnen und doch als wirksame strategische Instrumente eingesetzt werden. Dabei werden von Anfang an eine möglichst breite Palette an zeitgemässen Medien und Werbeträgern eingesetzt wie Drucksorten, eigene CD-ROMs, Video und Internet.
Über Form und Inhalt des Kunstwerkes per se, ist auch Form und Inhalt der Vermittlung maßgebend, da wiederum die Vermittlungs-Strategien als künstlerisches Konzept angelegt sind. In diesem Sinne ist die Eröffnung des AXEArtClubs als TV-live Show geplant, in der die beteiligten KünstlerInnen eigene Sender und Programme definieren und als Weltpremiere präsentieren.
Über Ihre Identitäten als Künstler stellen sie sich dem Publikum für die Dauer der Veranstaltung in doppelter Identität als Management-Strategen (Sales manager, Reception Manager, Catering manager, etc.) und inszenieren eine Atmosphäre nach amerikanischem Modell, deren Oberfläche hinterfragt werden kann. Generell entsteht durch diesen doppelten Kontext ein Spannungsfeld, das zur Kommunikation einladet, eine Kommunikation auf mehreren Ebenen, die ineinander fließen können. Über die situative Gestaltung Zugang zu einer "Metaebene" des Kommunikationsprozesses.

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